Begrünungen sorgfältig planen mit Jakob Rope Systems
Publikationsdatum 15. Januar 2020
Was muss ich bei der Begrünungsplanung beachten?

Erste Schritte bei der Begrünung

Der Januar ist die richtige Zeit, um sich Gedanken über eine Begrünung zu machen. Durch eine sorgfältige Planung können Fehler und Kosten vermieden werden. Die wichtigsten Punkte haben wir hier zusammengestellt.

Zweck und Ziel der Begrünung klären

Ganz am Anfang sollte die Frage stehen, welches Ziel mit der Begrünung verfolgt wird. Mittlerweile sind die vielfältigen positiven Auswirkungen begrünter Gebäudeteile gut untersucht und belegt. Sie lassen sich in drei Bereiche einteilen:

  • Gebäudeoptimierende Wirkung: oft werden die energetisch positiven Auswirkungen von Begrünungen hervorgehoben. Durch Verschattung, Verdunstungskühlung und Minderung der UV-Einstrahlung verhindert eine grüne Fassade ein Aufheizen von Gebäudeteilen und sparen dadurch Energie für die Gebäudekühlung. Daneben schützt eine Begrünung Fassadenteile vor mechanischen Belastungen und UV-Einstrahlung.

  • Umfeldverbessernde Wirkung: Grüne Pflanzen wirken angenehm im Stadtraum und dämmen Lärm. Daneben beugen sie urbanen Hitzeinseln vor und filtern Feinstaub und CO2 aus der Luft.
  • architektonische Wirkung: Begrünunen können als architektonisches Gestaltungselement eingesetzt werden, etwa zur Raumbildung und Lenkung von Personen und Blickachsen. Funktionsbauten und unschöne Fassadenteile lassen sich durch eine Begrünung kaschieren. Interessant für Wohngebäude ist der Einsatz von grünen Wänden als Blickschutz oder als visueller Reiz.

Die verschiedenen Ziele schliessen sich nicht gegenseitig aus, aber eine Fokussierung hilft, die richtige Wahl der Pflanzen- und Rankstruktur zu treffen und die langfristig gewünschte Wirkung zu optimieren.

Was soll begrünt werden? Lokale Gegebenheiten klären

Der Standort hat einen entscheidenden Einfluss auf die Gestaltungsmöglichkeiten einer Begrünung. Bei Fassaden sollte die Oberfläche auf Schäden untersucht werden. Zu berücksichtigen ist unbedingt die Tragfähigkeit, denn das Gewicht der Pflanzen und der Trägerstruktur kann bis zu 1 kg/m2 betragen.

Für bodengebundene Begrünungen muss ausreichend Grund in guter Qualität zur Verfügung stehen, der auch in der Tiefe den Wurzeln genügend Platz bietet. Unter Umständen lässt sich dies durch einen Trog als Pflanzgrund erreichen.

Wetter- und Klimabedingungen am gewünschten Standort sind schliesslich wichtig für die Wahl der Pflanzen: neben der Sonnenexposition sind möglicherweise auftretende Wind- und Schneelasten zu berücksichtigen.

Eine gute Planung ist die Voraussetzung, um langfristig die ganzen Vorteile einer Begrünung geniessen zu können 

Rechtliche Bedingungen und Sicherheitsnormen abklären

Vor der Installation von Rankhilfen sollten die baurechtlichen Normen und Vorschriften abgeklärt werden. Unter Umständen können Bewilligungen nötig sein, oder es müssen Heimat- und Denkmalschutzaspekte berücksichtigt werden. Schliesslich ist auf Sicherheitsaspekte zu achten, wie den Brandschutz: der Zugang zu Noteingängen wie Fenster sollte nicht durch die Bepflanzung eingeschränkt werden.

Langfristige Pflege einplanen

Grundsätzlich kann eine Begrünung solange existieren wie seine Tragestruktur. Um die Ziele der Begrünung zu erreichen und eine möglichst lange Lebensdauer von Pflanzen und Rankgerüst sicherzustellen, sollte die langfristige Pflege von Anfang an berücksichtigt werden. Nachdem sich die Pflanzen erfolgreich entwickelt haben, sollte die Struktur je nach Pflanzentyp etwa halbjährlich bis jährlich gepflegt werden. Dabei können Pflanzen geschnitten werden und gedüngt werden sowie die Rankstruktur und Fassade auf Stabilität und Schäden untersucht werden.

Eine gute Planung ist die Voraussetzung, um langfristig die ganzen Vorteile einer Begrünung geniessen zu können und Wartungskosten zu minimieren. Jakob Rope Systems berät Sie gerne zum Vorgehen und zur Zusammenarbeit mit kompetenten Gärtnern.

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Ökologische Fassadenbegrünungen in einer neuen Dimension. Das Jakob-Programm Green Solutions G1 gibt Ideen auf 68 Seiten.

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